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Zivilcourage leben. Demokratie stärken. Ehemaliger Hessischer Minister Tarek Al-Wazir zu Besuch beim Tuğçe Albayrak Verein

Politische Verantwortung trifft zivilgesellschaftliches Engagement 



Ehemaliger hessischer Minister Tarek Al-Wazir im Gespräch mit Vertreter:innen des Tugce Albayrak Vereins im Zentrum für Zivilcourage in Frankfurt


Frankurt, 30.Oktober 2025


Wie lassen sich demokratische Werte im Alltag stärken? Was brauchen junge Menschen, um in schwierigen Situationen mit Klarheit, Empathie und Verantwortung zu handeln? 

 Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Gespräch zwischen Tarek Al-Wazir und dem Tugce Albayrak Verein während seines Besuchs im Zentrum für Zivilcourage in Frankfurt. 

 Al-Wazir, ehemaliger Hessischer Minister und langjähriger Aktivist für Teilhabe, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt, brachte eine Perspektive mit, die von tiefem politischen Verantwortungsgefühl zeugte. 


Unser Verein, getragen vom Vermächtnis Tugce Albayraks, steht für praktische Bildungsarbeit. Um zivilgesellschaftliche Erfahrungen, die Zivilcourage dort stärkt, wo junge Menschen sie im Alltag brauchen, benötigen wir auch die Unterstützung demokratischer Imstitutionen. 

 

Das Treffen wurde zu einem Raum, in dem politische Verantwortung und zivilgesellschaftliches Engagement auf Augenhöhe zusammenkamen. 


Zivilcourage als demokratische Alltagspraxis 

Im Austausch mit Dogus Albayrak (Vorsitzender des Vereins) und Tarek Al-Wazir stand die zentrale Frage unserer Arbeit im Mittelpunkt: 

 

Wie befähigen wir junge Menschen, Ungerechtigkeit zu erkennen, sicher zu reagieren und füreinander einzustehen – gerade dann, wenn Schweigen einfacher wäre? 


Wir stellten unsere Kernprogramme vor: 

 

Alltagshelden – Workshops für Zivilcourage 

EmpowerHer – Stärkung von Mädchen und jungen Frauen 

• Theater- und kreativpädagogische Demokratieförderung 

• Das Zentrum für Zivilcourage als geschützter Lern- und Begegnungsort 

• Bildungs- und Erinnerungsarbeit nach Tugce Albayraks Vorbild 



Al-Wazir betonte, dass Zivilcourage kein abstraktes Ideal sei, sondern eine praktische Kompetenz, die früh gefördert werden müsse. 


Dialog als Raum für Verständnis 

Gemeinsam sprachen wir über Situationen, die den Alltag junger Menschen prägen: Ausgrenzung in Gruppen-Chats, Diskriminierung im öffentlichen Raum, Konflikte auf dem Schulhof und die Angst, allein die Stimme zu erheben. 


Im Mittelpunkt des Dialogs standen: 

• Mut, der in kleinen Schritten entsteht 

• die Bedeutung sicherer Lern- und Erfahrungsräume 

• Zusammenarbeit zwischen Politik, Schule und Zivilgesellschaft 

• die Vorbildwirkung von Tugce Albayrak für heutige Jugendliche 

 

Al-Wazir hob hervor, wie wichtig zivilgesellschaftliche Initiativen sind – besonders dort, wo institutionelle Strukturen an ihre Grenzen stoßen. 



Impulse für eine widerstandsfähige demokratische Kultur 

Der Besuch zeigte, wie politische Verantwortung und zivilgesellschaftliche Arbeit miteinander wirken können. 

 

Aus pädagogischer Sicht unterstrich er die Bedeutung von erfahrungsorientiertem Lernen, Reflexion und Empathie. 

 

Aus demokratischer Sicht bestätigte er die Notwendigkeit niedrigschwelliger Angebote, die junge Menschen befähigen, Verantwortung zu übernehmen. 

 

Für den Tugce Albayrak Verein war das Treffen eine klare Bestätigung unseres Auftrags: 

 

Zivilcourage ist kein einmaliger Moment – sie ist eine Kultur. 

 

Und diese Kultur entsteht dort, wo Menschen einander begegnen, zuhören, reflektieren und handeln. 


Zivilcourage als Zukunftskompetenz 

Der Austausch mit dem ehemaligen Hessischen Minister Tarek Al-Wazir bestärkt uns darin, Zivilcourage in Hessen weiterhin sichtbar, erlernbar und erfahrbar zu machen. 

 

Wir schaffen Räume, in denen junge Menschen Selbstvertrauen, Empathie und Verantwortungsbewusstsein entwickeln – für sich selbst und für andere. 




Ansprechpartnerin: Hekayat Mammadova

Tugce Albayrak Verein – Zentrum für Zivilcourage 

h.mammadova@tugcealbayrak.net | +49 1577 8711865


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