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Zivilcourage von klein auf - Workshop an der Grundschule an der Salz (Bad Soden‑Salmünster)

Früh lernen, füreinander einzustehen


Schüler:innen der 3. Klasse der Grundschule an der Salz setzen sich im Workshop aktiv mit Zivilcourage, Verantwortung und Zusammenhalt auseinander.


Bad Soden‑Salmünster, 10.03.2026


Zivilcourage begint dort, wo junge Menschen früh lernen, Verantwortung zu übernehmen. Mit dem theaterpädagogischen Bildungsformat „Alltagshelden – Zivilcourage erleben“ war der Tuğçe Albayrak e. V. am 10 März 2026 an der Grundschule an der Salz, in Bad Soden‑Salmünster zu Gast, um Empathie, Verantwortungsbewusstsein und demokratische Haltung in den Mittelpunkt zu rücken. An diesem Dienstag erlebten 30 Schüler:innen der 3. Klasse einen besonderen Tag: Im Workshop reflektierten sie, wie man im Alltag Haltung zeigen kann und dass Zivilcourage nicht abstrakt bleibt, sondern konkret erlebbar wird. Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit bei der Klassenlehrerin Frau Schäfer so wie allen Beteiligten vor Ort.


Grundschule an der Salz– Eine Schule mit Haltung


Die Grundschule an der Salz in Bad Soden-Salmünster legt besonderen Wert auf ein respektvolles Miteinander, soziale Verantwortung und die Förderung individueller Stärken. Die Schule nimmt regelmäßig am Spessarthelden-Lauf teil, einige Schüler:innen haben bereits aktiv teilgenommen. Diese enge Verzahnung von sportlichen, sozialen und pädagogischen Projekten unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder nachhaltig. Für das Team des Tuğçe Albayrak e. V. war es besonders schön, in dieser Heimatregion zu arbeiten, da der Verein hier ursprünglich gegründet wurde – ein vertrautes Gefühl und ein gelungener Auftakt für die Reihe unserer Workshops an Grundschulen.



Im Zentrum: Szenisches Lernen und Empathieerfahrung


Mit Unterstützung unseres Teams – bestehend aus Doğuş Albayrak, Hanna und Raphael – arbeiteten die Kinder Alltagssituationen durch, die viele bereits aus dem Schulalltag kennen: Konflikte im Klassenverband, Ausgrenzung und Schweigen bei Spannungen. In szenischen Übungen erprobten sie deeskalierende Körpersprache, einfühlsames Eingreifen und Perspektivwechsel.

So wurde Zivilcourage für die Kinder erfahrbar: nicht als abstraktes Ideal, sondern als Handlungskompetenz, die im Alltag wächst. Die Schüler:innen spürten, wie es sich anfühlt, sichtbare Grenzen zu setzen, aber zugleich Nähe und Empathie zu wahren. So entstanden überraschend klare und oft leise, aber kraftvolle Momente.



Impulse, die bleiben

Für viele Schüler:innen war das Erleben wichtiger als das Debattieren: Sie konnten Emotionen ausdrücken, die vorher schwer greifbar waren, wie das Gefühl von Ungerechtigkeit oder die Unsicherheit, ob man eingreifen sollte. Lehrkräfte berichteten im Nachgang von einer gesteigerten Gesprächsbereitschaft, mehr Achtsamkeit untereinander und einer stärkeren Sensibilität für Zwischentöne im Klassenverband. Der Workshop eröffnete damit eine lebendige Schnittstelle zwischen Bildung und Haltung und zeigte, dass schon Grundschulkinder aktiv Zivilcourage leben können.


Dank und Ausblick


Ein besonderer Dank gilt dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales (HMI), dessen Unterstützung diesen Workshop erst ermöglicht hat. Dank dieser Förderung konnten wertvolle Impulse gesetzt werden, die weit über den einzelnen Tag hinauswirken.

Wir hoffen, dass die Impulse noch lange nachklingen: in Gesprächen, im Handeln und in einer Schulkultur, in der Respekt, Zivilcourage und Mitmenschlichkeit nicht nur Themen, sondern gelebte Praxis sind..


Ansprechpartnerin: Talia Caliskan

Projektkoordination


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